Zwischenraum

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Wie Kunst und Kunsttherapie verbinden?
Wo Kunst und Kunsttherapie trennen?

Es gibt da den Yoko Ono Ansatz.¹
Es gibt Wabi-Sabi.²
Ich will mit Fragen bereichern, einen Kunsttherapie Diskurs öffnen oder zu ihm beitragen.
Da Schreiben ein Ort der Freiheit und Klarheitsfindung für mich ist, möchte ich mich nicht von vornherein irgendwelchen (vom Überich oder der vorgestellten Psychotherapie-Polizei in meinem Kopf diktierten) Formalitäten unterordnen, bzw auch Formalitäten, die Formen des Ausdrucks, der Diskussion sollen dürfen immer wieder angezweifelt und adaptiert werden. Von da her den gesetzgebungsmäßig undefinierten Freiraum der Kunsttherapie in diesem Land (Österreich) für mich nutzend. Umkehrend die Vogelfreiheit schamlos zu meinen Gunsten (zu Gunsten der Sache, der Kunsttherapie) verwendend.

Heute kommt meine Fragensammlung (bisherig, unvollendet, neue Fragen gebärend). Updates sind montäglich geplant.
Es wird ein Projekt zwischen Kunst und Kunsttherapie. Das ahne ich, möchte den Raum anfangs weit öffnen, nicht von vornherein mich beschränken.
Ich dich du mir.
Schreib mir.
Kunsttherapeut. Kunsttherapeutin.
An Kunsttherapie interessierter Mensch.
So will ich mich abgrenzen und verbinden. Positionieren. Aber liquide. Liquide Positionierung.
Ich will eine Nische schaffen in der ich mich wohl und zuhause fühle. Und ich will eine Nische schaffen, in der du dich wohl und willkommen und eingeladen fühlst.
Was braucht es dazu?
Mir entsprechendes fragendes, Räume öffnendes, Antworten und neue Fragen forderndes Schreiben. Das Schreiben als Tool, als Klärungswerkzeug und als Werkzeug zur Gestaltung und Erschaffung von Realität. Zwischenraumerforschung.
Abstrakt sein dürfen?
Wie abstrakt und theoretisch darf man sein als Kunsttherapeut?
Wie fragend und unsicher darf ich mich zeigen?
Wie arrogant und abgrenzend?
Alles alles all das.
Ich will meine Art des Fragens und des Schreibens und des Arbeitens und des Transformierens vorstellen. Ich will die Fragen teilen, die mich aktuell beschäftigen.
Was ist deine Farbe des Tages? Des Moments? Welche Farbe gibt dir gerade die Geborgenheit/ die Stärke/ die Beruhigung/ die Sexyness die du brauchst?
Nach welcher Farbe ist dir – jetzt – und nimmst du deine Farbsehnsüchte ernst?
Sag mir deine Farberfahrungen.

¹ Dance Piece V

Go from one room to another 
Opening and closing eacht door.
Do it very slowly.

a) Imagine opening and closing
your brain when you do this.
b) Imagine opening and closing 
your heart when you do this.
c) Imagine opening and closing 
people’s minds when you do this.

[Yoko Ono: Acorn]

² Wabi-sabi is the quintessential Japanese aesthetic. 
It is a beauty of things imperfect, impermanent, and incomplete.
It is a beauty of things modest and humble. It is a beauty
of things unconventional.

[Leonard Koren: Wabi-Sabi for Artists, Designers, Poets & Philosophers]

GIF von Maggie Lange vom New York Times Magazine

 

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