Dankbarkeitstagebuch

with Ein Kommentar


Dankbarkeit ist eines der mächtigsten Gefühle, die wir haben können. Im Sinne von: Wirklichkeit erschaffend.
Wenn ich mich entscheiden müsste, welche Ratschläge in meinem Leben die wertvollsten waren – dann war sicher der darunter: dankbar zu sein. Dieses Gefühl zu fühlen. Ihm Raum zu geben. Es mir bewusst zu machen. Es innerlich zu sagen oder tatsächlich auszusprechen. Es ist so ein machtvoller Gefühlsverstärker.
Wenn du dankbar bist, dann ist es schon passiert, dann hast du es schon geschafft, dann hast du es schon erschaffen.
Es ist ein den ganzen Körper durchströmendes Gefühl, es ist Lachen & Weinen gleichzeitig.

Im Folgenden möchte ich eine weitere Art therapeutischen Schreibens vorstellen, eine ziemlich beglückende, wie ich meine:

 Das Dankbarkeitstagebuch

Auf der jeweils linken Seite des Dankbarkeitstagebuchs schreibe man, wofür man dankbar ist: Lieber nicht so allgemeines Zeug wie: mein Haus, mein Partner, mein Job…das wird einem schnell langweilig und löst auch nicht allzuviel Gefühl aus…je konkreter und zeitaktueller, desto besser: “Ich bin dankbar für das Lächeln der Frau, die mir heute auf meinem Weg in (…) begegnet ist…, dankbar für die Umarmung meines Freundes (…), dankbar für das richtige Wort meiner Freundin im richtigen Moment…, dankbar, dass ich mich heute auf neue und erwachsene Art schön fand beim Blick in den Spiegel…, danke für die kreative Lösung für das Problem X und wieviel Spaß es letztlich machte, danke für dieses und jenes Körperwohlgefühl, diese und jene beglückende oder überraschende Naturbeobachtung,…”
Such like.
Auf der rechten Seite schreibt man in derselben kreativen, detailfreudigen, dankbarkeitsauslösenden Art über Situationen, Gefühle, die man gerne in seinem Leben manifestieren möchte, die in irgendeiner Art und Weise schon fühlbar sind, ahnbar, vorstellbar und – am wichtigsten – vorfühlbar. Darum geht es bei der Übung letztlich: Das Gefühl der Dankbarkeit zu erzeugen – eine ziemlich hohe Schwingung. Eine ziemlich Gefühl und somit Alltag und Lebensgefühl verändernde Schwingung. Es geht dabei darum, einen “Blueprint” (eine Blaupause) zu erzeugen, eine Art “mentaler Drucktechnik”, die Zukunft und Gegenwart im Kopf und im Gefühl zusammenbringt. (Mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt in einem Artikel über Meditation.)

Man mache dies täglich einen Monat lang (und gerne auch länger, wenn man möchte). Idealerweise soll es Spaß machen, ein Eintauchen in ein wunderbares Gefühl sein – Dankbarkeit – etwas, aus dem man erfrischt und mit neuen Ideen und neuem Blick wieder auftaucht.
Man beobachte, was sich verändert.

Eine Antwort

  1. […] Dabei gäbe es diesen Gefühlen mehr Raum, sie auszusprechen, sie anzuerkennen und Dankbarkeit wiederum ist ein Gefühlsverstärker (und somit Raumvergrößerer.) Viel öfter jedoch das: Scham […]

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